Elisabeth Dopheide

Wenn der Schüler bereit ist, zeigt sich der Lehrer – heißt es.

Bei mir war das mit Anfang dreißig der Fall. Da begegnete mir auf einem Kongress über alternative Heilkunst eine mitreißende Dame  aus Indien – weißhaarig, alterslos – Sree Chakravarti. Sie würzte ihren Vortrag mit  Yoga-Übungen und meinte dazu: "If I can  do it , everybody can do it." Obwohl ich bewegungstechnisch damals eher auf Bergsteigen stand, war ich fasziniert und buchte Seminare bei Sree. So begann Yoga für mich.

Doch es brauchte viele Jahre und noch einige Lehrer mussten sich zeigen, bis Yoga für mich zu einem selbstverständlichen Teil meines Alltags wurde, wie es das heute ist.

Denn nach der anfänglichen Begeisterung dümpelte meine Praxis erstmal lange vor sich hin. Irgendwann merkte ich, dass ich einen echten Gegenpol  zu meinem Journalisten-Alltag brauchte.
Da traf ich  Sri Sivan Namboothiri ( Yoga Vihar, Berlin) und machte 2001 eine Lehrer-Ausbildung bei ihm – good old Hatha.
Bei David Lurey (Find Balance Greenpath Yoga) absolvierte ich 2011 ein 200-Stunden-Teacher-Training nach Yoga-Alliance-Richtlinien. Demnächst soll  noch das  300-Stunden-Teacher-Training folgen.

Vielen tollen Lehrern – insbesondere Bryan Kest, Patrick Broome und Clive Radda – verdanke ich Impulse für meine eigene Entwicklung und Anregungen  für meinen Unterricht.

Durch Yoga bin ich  in vielerlei Hinsicht  beweglicher  und  gelassener geworden. Yoga bedeutet für mich eine stets neue Herausforderung und vor allem  Spaß und Vergnügen.
Das möchte ich in meinen Stunden mit anderen teilen.