Nadine Albuera

Schon Aristoteles sagte: „Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert sich auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt.“

Hören wir von einer schlechten Nachricht, sind unsere Gedanken zerstreut, unsere Knie werden weich und wir lassen die Schultern hängen. Sind wir zufrieden und ausgeglichen, öffnet sich unser Blick und unser Körper richtet sich auf.

Für mich hilft Yoga unter anderem dabei, die Signale des eigenen Körpers besser wahrzunehmen und zu verstehen, Emotionen anzunehmen und Stück für Stück zu verarbeiten und die Gedankenautobahn im Kopf auf einer fokussierten Spur zur Ruhe zu bringen.

Ganz bei sich sein. Ohne Vergleiche. Keinerlei Selbstkritik. Nur die Wahrnehmung des aktuellen Moments.

Der Weg zum Yoga führte für mich über eine graue Matte, welche ich als Geschenk bekam. Die graue Matte benutze ich bis heute noch gern, weil sie mich an meinen Start erinnert. Sie steht für den Anfängergeist, den ich mir bewahren möchte – weil er mir Achtsamkeit und Aufmerksamkeit schenkt.

Nach einer einjährigen Ausbildung im Themenfeld Kinesiologie (Lehre von der Bewegung), die sich mit den Zusammenhängen zwischen Muskelaktivität und Stress, sowie Elementen aus der traditionellen chinesischen Medizin beschäftigt, fand ich 2012-2013 in der Vinyasa Yoga-Ausbildung das harmonische Zusammenwirken von Praxis und fließender Bewegung.